Samstag, 27. Juni 2009

Kampagnen...

... die eure Unterstützung brauchen.

Seal The Deal

Hopenhagen

Demo gegen CCS






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Am 17.06.2009 haben wir vor dem Landtag in Kiel gegen das CCS-Gesetz demonstriert. Peter-Harry Carstensen war nicht nur als Schauspieler (in Form von Björn), sondern auch persönlich anwesend. Leider nur beim Reingehen in den Landtag und ohne sich wirklich mit unseren Argumenten auseinanderzusetzen. Der Presse hat's gefallen:



Hier geht's zum Bericht...

Nachdem wir es in Bonn schon vermisst haben, ist unser Banner nun wieder dabei

Jährliche Hauptversammlung Friends of the Earth Europe

Ich hatte das Glück, einen Teil des Annual General Meetings unserer europäischen Organisation Friends of the Earth Europe, mitzuerleben. Und zu erfahren, dass es in ganz Europa Ideen für Kampagnen gibt, Leute mobilisiert werden und wir gemeinsam versuchen, in Kopenhagen noch einmal richtig Druck zu machen. Es wird also spannend! Aber für ein einigermaßen sinnvolles Abkommen gibt es leider noch viel zu viel zu tun....

Ergebnisse?

Leider ist es in Bonn nur sehr stockend vorangekommen. Statt zwei Lesungen des Vertragsentwurfes wurde nur eine geschafft, die meisten Industrieländer wollen keine Reduktionsziele nennen, ohne dass USA mit im Boot ist und die USA will Kyoto nicht beitreten, solange nicht die Entwicklungsländer ebenfalls vergleichbare Ziele auf sich nehmen. Es gibt noch immer keinerlei Zusagen für finanzielle Unterstützung für den Anpassungs-Fond und es stehen schon Spekulationen über Kopenhagen als weitere Zwischenstufe zu einem erneuten Abkommen im Raum.

Wer mehr wissen will, kann in diesem Artikel mehr Infos finden.

Wir rocken das Plenum!

Rap von Caroline - gesungen von der International Youth kurz nach Abschluss des Plenums am 12. Juni


Ihr redet über Wirtschaft, versucht, sparsam zu sein
Aber wie alt werdet ihr im Jahr 2050 sein?
video
(Video by Avaaz ActionFactory Europe)

und hier der Text dazu (Englisch und Deutsch):

Survival’s at Stake
Überleben steht auf dem Spiel

Survival’s at stake, *yeah yeah* Action we must take *yeah yeah*
Make it our mission *yeah yeah* to stop the emissions. *yeah yeah*

Überleben steht auf dem Spiel *yeah yeah* Wir müssen handeln *yeah yeah*
Macht es zu unserer Mission *yeah yeah* die Emissionen zu stoppen *yeah yeah*


The truth of climate change is all too clear;
We feel the climate impacts, they’re already here.
We know these climate changes will impact our health,
Threaten food security, safety and wealth.
Floods mean more drowning, and droughts more starvation
Adaptation and mitigation offer salvation.

Die Wahrheit über den Klimawandel ist ganz klar,
wir fühlen die Auswirkungen des Klimas, sie sind bereits da.
Wir wissen, dass diese Klima-Änderungen unsere Gesundheit beeinträchtigen.
Nahrungsversorgung, Sicherheit und Wochlastand bedrohen.
Überflutungen heißen mehr Ertrinken und Trockenheiten mehr Hungertode.
Anpassung und [Emissions-]Verminderungen bieten Lösung.


All these massive changes making climate refugees;
No government is ready for migrations like these.
Largest emissions come from the wealthy,
But can we afford to keep the world healthy?

All diese gewaltigen Veränderungen führen zu Klimaflüchtlingen;
Keine Regierung ist bereit für solche Migrationen.
Die größten Emissionen kommen von den Reichen,
aber können wir es uns leisten, die Welt gesund zu halten?


Survival’s at stake, *yeah yeah* Action we must take *yeah yeah*
Make it our mission *yeah yeah* to stop the emissions. *yeah yeah*

Überleben steht auf dem Spiel *yeah yeah* Wir müssen handeln *yeah yeah*
Macht es zu unserer Mission *yeah yeah* die Emissionen zu stoppen *yeah yeah*


And how about your Kyoto deal?
It didn’t solve the problems we hoped it would heal.
Can we do it in Copenhagen?
Only with true global collaboration.
When will you all wake up to the truth
Your choices today are impacting the youth.
You're still playing games with your children's earth
Look me in the eyes, say what my future's worth

Und wie steht es mit den Kyoto-Abkommen?
Es hat die Probleme nicht gelöst, wie wir es gehofft hatten.
Können wir das nicht in Kopenhagen machen?
Nur mit wirklicher, enger Zusammenarbeit.
Wann werdet ihr alle aufwachen und die Wahrheit erkennen,
Eure Entscheidungen heute werden die Jugend beeinflussen.
Ihr spielt immer noch mit der Erde euer Kinder.
Schaut mir in die Augen, sagt mir, was meine Zukunft wert ist.


Survival’s at stake, *yeah yeah* Action we must take *yeah yeah*
Make it our mission *yeah yeah* to stop the emissions. *yeah yeah*

Überleben steht auf dem Spiel *yeah yeah* Wir müssen handeln *yeah yeah*
Macht es zu unserer Mission *yeah yeah* die Emissionen zu stoppen *yeah yeah*


It's not just up to you, it's also up to me
But I know I can be the change I want to see.

Es liegt nicht nur an euch, es liegt auch an mir.
Aber ich weiß, dass ich die Veränderung sein kann, die ich sehen möchte.


You talk about economy, trying to be thrifty
But how old will you be in the year 2050

Was haben wir in Bonn die ganze Zeit gemacht?

Nachdem ich mit meinen Großeltern bei einem Picknick am Strand während der Windjammer-Parade gaaanz viele Segelschiffe beobachtet habe (es ist toll, am Meer zu wohnen!), komme ich jetzt nun endlich mal wieder dazu, über Bonn2 zu berichten. Also von Anfang...

Eine neue Konferenz hieß natürlich auch wieder eine dramatisch ansteigende Flut an E-Mails, stündlich neue Ideen für Aktionen und ständig den Laptop in der Tasche haben. Zum Glück waren wir das nun schon gewohnt und konnten unsere eigenen Prioritäten setzen.

Am Dienstag ist zuänchst das europäische Klimateam von YFoEE einschließlich Marina, Hannah und Björn angekommen. Nach einer ersten Kennlern- und Einführungsphase wurden diese sehr schnell in die Arbeitsgruppen Media (alles, was mit Presse und Öffentlichkeit zu tun hat), Aktion (Aktionsplanung) und Policy (Politische Inhalte, mit Delegierten und NGOs reden) eingeteilt. Daneben liefen noch die verschieden Regionalgruppen, welche für die Planung der Regionalkonferenz verantwortlich waren. Da ich nicht in diesem Klimateam bin, habe ich nur ab und zu an ein paar Veranstaltungen teilgenommen. Marina und Björn werden aber darüber (hoffentlich) noch genauer berichten.

Am Donnerstag gab es dann die erste Aktion des Klimateams: Führende Politiker sollten aufgrund ihrer herzlich wenig ambitionierten Klimaschutzziele nachsitzen und mehrfach Sätze wie „I will reduce my carbon emissions by 40% by 2020.“ (Ich werde meine CO2-Emissionen bis 2020 um 40% verringern.) an die Tafel schreiben. Davon wurde sogar ein kleines Video gedreht:

video
(Video by ActNow YFoEE)

Außerdem war ich das erste Mal bei einem CAN-Meeting. Das Climate Action Network (CAN) ist ein Zusammenschluss vieler Organisationen, die zum Thema Klimaschutz arbeiten (unter anderem einige Ländergruppen von Young Friend of the Earth). Dort wurde täglich von den Sitzungen der Arbeitsgruppen der Klimakonferenz berichtet, der „Fossil of the Day“ nominiert (welcher nun mit einer immer länger werdenden Hymne vergeben wird), der tägliche Newsletter „Eco“ geplant und über eigene Aktionen und Arbeitsgrupppen gesprochen.

Am Freitag hatten wir dann ein Gespräch mit Caroline Zerger aus der deutschen Delegation (ehemaliges BUNDjugend-Mitglied). Wir haben inhatliche Themen diskutiert, über die Aktionen der International Youth gesprochen (denn die Delegationen reden aus über uns) und effektive Lobbymethoden erörtert. Trotz, dass zu diesem Zeitpunkt schon eine Stagnation der Verhandlungen sichtbar war, ging sie doch recht optimistisch von edem Abschluss eines Kyoto-Nachfolgeprotokolls in Kopenhagen aus [Anmerkung: habe gelesen, dass der Ausdruck „Kyoto-Nachfolgeprotokoll“ eigentlich eher falsch ist, da es sich ja nur um eine weitere Verpflichtunsperiode im Rahmen des Kyoto-Protokolls handele, aber nicht um ein völlig neues Protokoll... in diesem Sinne ist der Ausdruck also hier nicht ganz richtig].

Am Samstag war dann der große Action-Day: Und nachdem wir eine Dreiviertel Stunde im Regen lagen, ist dieses Foto entstanden:


(Copyright by Robert vanWaarden)

... und zwar so:

video

Danach sind wir von den Rheinauen mit einer kunterbunten Demo zum Maritim gezogen, um dort mit einer Kundgebung zu enden. Leider war es nass und kalt, weshalb nicht sehr viele Leute auf der Straße zu sehen waren. Aber zu hören waren wir: ein Side-Event musste unterbrochen werden, da die Teilnehmer wissen wollten, was draußen passiert. Außerdem haben wir die neue BUNDjugend-Kampagne [www.bundjugend.de/protest] zum Thema Klimaflüchtlinge (Wer mehr darüber wissen will, hier der ausführliche Bericht von Greenpeace bzw. hier ein kurzer Artikel dazu) vorgestellt.

Nachdem ich nun mein neues Zelt und meinen neuen Schlafsack bei eisiger Kälte und dauerenden Regen testen durfte, waren wir Montag bei dem sehr interessanten Side-Event „A Draft for Copenhagen“ (Ein Entwurf für Kopenhagen, ein kurzer Bericht hier und der Zusammenfassung hier, leider nur auf Englisch). Mehrere NGOs präsentierten dort ihren Vorschlag für ein alternatives Abkommen, mit alternativen Mechanismen und ambitionierten Emissions-Reduktionszielen. Copy&Paste jederzeit erlaubt - besonders für Politiker :-)



Am Dienstag gab es einen Empfang in der Beethovenhalle mit sehr leckerem Essen und Mittwoch wurde Japan vormittags mit einem vorzeitigem „Fossil of the Day“ für seine Reduktionsziele ausgezeichnet: 17% an Trebihausgasen wollen sie bis 2020 reduzieren - nur leider im Vergleich zu 2005. Wenn man das auf das eigentliche Referenzjahr von Kyoto zurückrechnet, landet man nur noch bei Minus 8% im Vergleich zu 1990... Hinweis an dieser Stelle: Japan hat sich bereits in der ersten Verpflichtunsperiode bis 2012 bereit erklärt, 6% der Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Dann sind wir ganz schnell bei 2%. Der IPCC-Bericht verlangt nur leider 40% Verringerung bis 2020, um das 2°C-Ziel zu erreichen. Das ist allerdings notwendig, um zu verhindern, dass auch das Festlandeis auf Grönland abschmilzt, der Meeresspiegel somit drastisch ansteigt und vielleicht sich selbst verstärkende Effekte in Gang gesetzt werden. Wenn das passiert, haben wir nämlich verloren - und wer muss das ausbaden? Die Jugend von heute...




(Copyright by Robert vanWaarden)

Aktion am 11.06.2009: „School Report 2“

Donnerstag, 18. Juni 2009

Fotos, Videos und weitere Berichte folgen dieses wochenende... versprochen!

Nun aber ein Bericht aus dieser kleinen UN-Welt...

Die COP 14 in Poznan war eine gute Vorbereitung auf weitere Klimakonferenzen. Da wir mit den UN-Klimaverhandlungen ja inzwischen ein wenig vertraut sind, konnten wir in Bonn von Anfang an unsere eigenen Schwerpunkte setzen.
Die nicht enden wollende Liste an Side-Events habe ich mir nur noch selten angeschaut (die spannendsten bekommt man auch so per Flurfunk mit), dafür sind die Verhandlungen mit steigendem Wissenstand spannender geworden und bei den Aktionen der International Youth waren wir von Anfang der Planung dabei.

Eine neue Organisationsstruktur


Während der beiden Zwischenkonferenzen in Bonn hat sich der Aufbau der International Youth ein wenig geändert. Statt endlosen Diskussionen in einer riesigen Runde von Ideenreichen, jungen Menschen und festgefahrenen Arbeitsgruppen gibt es nun den sogenannten „Spokescouncil“. Zu unterschiedlichen Themen werden flexible Affinitätsgruppen gegründet bzw. aufgelöst sofern kein Bedarf mehr besteht. Die Sprecher dieser verschiedenen Gruppen bilden zu den täglichen Treffen der International Youth dann den „Spokescouncil“. Das heißt, nur diese setzen sich in die Mitte des Plenums und diskutieren.

Um auch diese Diskussionen effektiver zu gestalten, wird sie in vier Runden eingeteilt:

1. Runde: Die Affinitätsgruppen stellen sich vor.
2. Runde: Die Runde wird auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht.
3. Runde: Wer für Aktionen oder Ideen noch weitere Hilfe benötigt, kann sich hier an das gesamte Plenum wenden.
4. Runde: Hier werden die wichtigsten Entscheidungen mit dem gesamten Plenum getroffen.

Danach folgt eine Abschlussrunde, in der alle im Plenum wichtige Ansagen loswerden können.

Eine Frage des Interesses

Es ist schon eine merkwürdige kleine Welt, diese Klimakonferenzen. Modernste Hotels, schicke Anzüge, riesengroße Säle und mittendrin ein Haufen bunter, junger Menschen: die internationale Jugend. Wenn man unter all diesen jungen Menschen durch die Gänge der Verhandlungsräume und Stände der verschiedensten Organisationen läuft, versteht man nicht, warum man sich mit den Politikern so uneinig ist. Es will doch die ganze Welt das Klima retten. Warum stellen sie dann nicht endlich mal ein vernünftiges Abkommen auf die Beine?
Und wenn man nach den Verhandlungstagen wieder in die „Realität“ mit anderen wichtigen Dingen und Problemen geworfen wird, lernt man wieder, dass es doch nicht jeden interessiert. Und genau deshalb hat die Atom-, Kohlekraftwerks- und Automobilindustrie eine wesentlich einflussreicherere Lobby.

Freitag, 5. Juni 2009

Wow

Obwohl die Zwischenkonferenzen nur klein sind im Vergleich zu den echten UN-Klimakonferenzen, geraten wir in Bonn gerade ziemlich ins Rotieren.

Heute hatten wir mit young friends of the earth eine Aktion vor dem Eingang. Die Politiker mussten in einer Schulklasse nachsitzen, da sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Das bedeutete gestern natürlich auch, dass wir die halbe Nacht anner, masken etc. basteln mussten. Dann um 7 Uhr los, um noch vor den Delegierten bei der Konferenz zu sein.

Außerdem haben wir eine deutsche Delegierte getroffen und uns mit ihr über Lobbystrategien und die europäischen Positionen bei den Klimaverhandlungen gesprochen. Wieder ein Gesicht mehr, das man auf den Gängen mal ansprecehn kann, um für ein ordentliches Abkommen in Kopenhagen zu lobbyieren.

Gerade wird vor der Tür der Film über unsere Angela Wohlstandsmerkel gezeigt (Link siehe frühere Beiträge). Für die Konferenzgänge ist der Film anscheinend zu politisch und uns wurde verboten, ihn in der Konferenz zu präsentieren. Wer Lust hat, kann ja mal beim UN-Klimasekretariat in Bonn anrufen und fragen, wie das sein kann. :-D

So, ich bin dann mal wieder bei der Aktion draußen.
Heute Abend dann noch ein Side-Event der amerikanischen regierung - mal gucken was die so sagen, um ihren Plan, ein Kyoto-Folgeabkommen zu torpedieren, zu rechtfertigen.

Mehr von uns später (und dann vielleicht auch etwas strukturierter....

Mittwoch, 3. Juni 2009

Die neue Kampagne von Friends of the Earth

THE BIG ASK video

EUROPAWAHLEN


Sonntag sind Europawahlen - und wer unseren Blog ein wenig verfolgt, der hat vielleicht mitbekommen, wie wichtig die EU in den internationalen Klimaverhandlungen ist. Alle Länder verstecken sich hinter den gemeinsamen Zielen des EU-Klimapaketes und wollen möglichst nicht hervorstechen. Verhindert also, dass die EU die Klimaverhandlungen untergräbt und geht sinnvoll wählen!

Verhandlungen kommen nur langsam voran... wie eine Schnecke mit Krückstock

Seit gestern sind wir also fast wieder vollständig (besondere Grüße an Franzi und Sarah!)... und wie in Polen schon erlebt, gehen die Verhandlungen wieder stocken voran.

Es wird schon länger diskutiert, ob ein schlechtes Abkommen schlechter als gar kein Abkommen ist, ob die Delegationen es sich erlauben können, ohne irgendwas nach Hause zu gehen und ich frage mich, wie oft inzwischen unsinnig weiße, leere Papiere mit der Überschrift „Emissionsziele der Annex 1-Länder“ gedruckt und den Delegierten vorlegt wurden, in der Hoffnung, dass inzwischen Neues passiert ist. Die EU hat sich auf die Reduktion von 20% CO2 in der Atmosphäre im Vergleich zu 1990 bis 2020 festgelegt – der letzte IPCC-Bericht fordert 45% - vielleicht gehen sie sogar auf 30%, wenn andere Länder mitziehen.
Das ist jedoch eher unwahrscheinlich, zumal die USA das Kyoto-Protokoll wahrscheinlich auch dieses Mal nicht unterschreiben wird. Sie wollen für die Entwicklungsländer vergleichbare Ziele – was eher absurd ist, wenn man bedenkt, wer für den hohen Anteil an Emissionen in der Atmosphäre verantwortlich ist. Und trotz der Finanzkrise haben sie noch genügend Geld, um die kleinen Inselstaaten aufzukaufen. So ganz nach dem Motto: Wenn ihr schweigt, zahlen wir mehr Geld für eure Anpassungen an den Klimawandel... Ein Land lässt sich eben nur schwer umstellen - da kann auch ein neuer Präsident nicht viel ändern.

Am 17. Juni müssen die Industrieländer jedenfalls bekannt geben, wie viele Emissionen sie reduzieren wollen – allerdings passiert auch nichts, wenn sie dies nicht tun.

Auch wenn das alles ziemlich negativ klingt, bleiben wir trotzdem am Ball - und das sollte jeder tun! Denn bis Kopenhagen ist noch ein halbes Jahr Zeit: Ein halbes Jahr, um die Verhandlungen zu beeinflussen, mit den Politikern zu reden, sinnvoll zu wählen und mit ganz viel Aktionen die Menschen aufzuklären! Und auch nach Kopenhagen wird es weitergehen, denn auch das (eventuelle) Kyoto-Nachfolgeprotokoll gilt es zu verbessern und irgendwann wieder zu ersetzen.

Montag, 1. Juni 2009

Wir auch!

Damit Marika in den nächsten Tagen nicht ganz allein bloggen muss, machen sich auch noch Marina und Björn auf den Weg nach Bonn.
Als Teil der Act now!-Gruppe der BUNDjugend, bzw. der young friends of the earth werden wir bei Actionplanung und Policy (also inhaltlicher) Arbeit dabei sein.

Und gestern gab es auch schon einen Beitrag der "International youth" zur Begrüßung der Delegierten: Tagesschaubericht

Los geht's!

Ankunft in Bonn


Erster Eindruck.


Nun bin ich als erste der "Polen-Fahrer" gestern in Bonn angekommen und habe im Zug schon einen netten Menschen von der Neuseeländischen Delegation kennengelernt. Er war sehr gespannt, da es seine erste Konferenz war (er schien mir auch recht jung, um schon bei der Regierung zu arbeiten :-)) und hat sich schon auf kurze Nächte eingestellt.

Dieses Mal geht es aber etwas gelassener als in Polen los. Die Konferenz startet aufgrund des Feiertages erst morgen, dafür ist heute Akkreditierungs-Tag. Rein theoretisch könnte ich also ganz gelassen meinen Badge abholen, allerdings warte ich noch im Haus Venusberg - ein katholisches Bildungswerk - auf die nächsten Neuankömmlinge, um diese einzuweisen. Engisch sprechen hier nur ein paar Leute, aber irgendwie geht es doch immer.
Ansonsten ist wie gesagt noch nicht viel aufregendes passiert, außer dass ich viele nette Leute aus aller Welt kennengelernt habe. Aber auch das ist hat ja an sich schon was Spannendes :-)



Mit den besten Grüßen aus Bonn...